
200 Delegierte und zahlreiche Gäste weilen am Wochenende in Dresden zum Bundeskongress der Jungen Liberalen. Freitagabend wurde der Vorstand neu gewählt, dabei erhielt der bisherige Vorsitzende Johannes Vogel zum fünften Mal das Vertrauen. Die weiteren beiden Tage stehen vor allem im Zeichen des Bundestagswahlprogramms. In einem umfangreichen Papier will der Jugendverband seine Positionen zur anstehenden Wahl beschließen. Im Mittelpunkt stehen vordergründig die Themen Wirtschaft und Bildung.
Am Samstagvormittag sprach Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP Sachsen, zu den Anwesenden. Der frühere Landesvorsitzende der Jungliberalen Aktion Sachsen berichtete eindrucksvoll über die vergangenen Jahre der sächsischen Liberalen, als die Jungliberalen in einem Zug die Spitze der „Mutterpartei“ übernahmen. Konzepte des Jugendverbandes wurden einfach auf die Parteipolitik übertragen und führten zum Erfolg. Viele Delegierte waren begeistert von der „besten Bundeskongress-Gastrede in den letzten zehn Jahren“.
Weiteres Highlight des Samstages war die Rede des FDP-Bundesvorsitzenden Dr. Guido Westerwelle. Mit gewohnt guter Rhetorik stellte er die fünf Kernpunkte der FDP im Bundestagswahlkampf dar. In der Aussprache bekam die „Seniorenorganisation“ allerdings nicht nur Lob von Delegierten. Gerade eine mögliche frühe Koalitionsaussage stieß auf Kritik.





