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Pressemitteilungen

Geschichtsklitterung und die Verleumdung der eigenen Vergangenheit

25. März 2009 | geschrieben von Constantin Eckner

Am 28. März diesen Jahres findet in Dresden eine Konferenz der Partei DIE LINKE unter dem Titel „Wir sind das Volk“ statt. 20 Thesen zur Friedlichen Revolution 1989 will die SED/PDS-Nachfolgerin beschließen. Abgeordnete des Sächsischen Landtages wie Cornelia Ernst, Julia Bonk oder Peter Porsch haben an diesem Papier mitgewirkt.

In einzelnen Punkten versuchen sächsische Sozialisten und Kommunisten die Geschichte zu ihren Gunsten zu verdrehen. So behaupten sie beispielsweise, dass die Mehrheit der Bürgerrechtsbewegungen in der DDR für einen demokratischen Sozialismus kämpfte.

„In unseren Augen will die antidemokratische Linkspartei viele Bürger blenden. Ihr Vorgänger SED hat in vier Jahrzehnten DDR eine Diktatur inklusive umfassenden Überwachungsapparat und Spitzeltum aufgebaut. Im Herbst 1989 kam das Fass zum Überlaufen. Die ostdeutsche Bevölkerung war mehrheitlich mit der Regierung unzufrieden und zwang die Sozialisten in die Knie“, stellt Marcus Viefeld, Vorsitzender der Jungliberalen Aktion (JuliA) Sachsen, fest.

Der liberale Jugendverband kann konstatieren, DIE LINKE ist noch lange nicht im freiheitlich-demokratischen System angekommen und träumt weiter von einem „linksrepublikanischen Projekt“. Fakt ist, dass mehr als die Hälfte der Parteimitglieder bereits der SED angehörten. Mit Volker Külow sitzt beispielsweise noch immer ein ehemaliger Stasi-Mann für die Partei im Sächsischen Landtag. Mit Hans Modrow ist der ehemalige Staatsratsvorsitzende der DDR mittlerweile Vorsitzender des Ältestenrats der Linkspartei.

„Wir Liberale werden nicht zulassen, dass die Linkspartei mit ihren Geschichtslügen die Erinnerung an die Friedliche Revolution beschädigt. Ihr Thesenpapier ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die in der DDR Kopf und Kragen riskierten und für die Demokratie kämpften. Es steckt noch sehr viel SED, sehr viel Diktaturpartei in der heutigen LINKEN“, so Marcus Viefeld.

Bereits am vergangenen Wochenende rief Marcus Viefeld bei seiner Rede auf dem Bundeskongress der Jungen Liberalen in Dresden zum Widerstand gegen die Geschichtsklitterung der Linkspartei auf und stieß damit auf große Resonanz. Sogar der FDP-Bundesvorsitzende Dr. Guido Westerwelle sagte der Jungliberalen Aktion Sachsen seine Unterstützung zu.

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Kategorie: Pressemitteilungen | Tags: Friedliche Revolution, Linkspartei
« JuLis bei Frontal21
Bürgerliche Jugend protestiert gegen linke Geschichtsverdrehung »

Ein Trackback

  1. Wer Linkspartei wählt, bekommt SED, DKP und Stasi! bei Gelb ist Reif!
    28. März 2009 um 20:09

    [...] als Junge Liberale in ganz Deutschland werden in diesem Wahljahr alles daran setzen, um 20 Jahre nach der friedlichen Revolution nicht [...]

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