Auf dem 47. Landeskongress der Jungliberalen Aktion Sachsen wurde der Landesvorstand in großen Teilen von der Mitgliedschaft bestätigt. Alter und neuer Landesvorsitzender ist der Leipziger Marcus Viefeld. Er steht dem Verband bereits seit zwei Jahren vor und wurde mit 77% der Stimmen gewählt. Als Stellvertreter fungieren weiterhin Sven Herbst (Organisation), Christian Klauss (Programmatik) und Constantin Eckner (Presse). Den Posten des Schatzmeisters übt weiter Falk Illing aus. Der Beisitzerriege gehören, wie bereits im letzten Jahr, Lydia Dötschel, Alexander Hausmann, Martin Bahrmann und Rudi Ascherl an. Neu in den Vorstand wurde Stephanie Krahl gewählt.
„Wir haben ein anstrengendes aber auch erfolgreiches Jahr hinter uns. Der Verband hat sich als selbstständig und unabhängig in Sachsen etabliert“, sagte der Vorsitzende Marcus Viefeld im Resümee. In den kommenden Monaten möchte man mit konstruktiver Kritik die Arbeit der Staatsregierung begleiten und sich in die thematische Debatte einbringen.
Die Jungliberalen unterstützen zugleich die angestoßene Sozialsystemkritik vom FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle. Der Verband fordert mehr Klartext in der Debatte. „Wir wollen die Einführung des Bürgergeldes als Alternative zu den staatlichen Transferleistungen und dabei die wissenschaftliche Überprüfung der Lebensbedarfe. Es ist wichtig, dass Wert und Anreiz für Arbeit wieder gesteigert werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass eine Generation entsteht, die in sozialstaatliche Abhängigkeit gedrängt wird“, so Marcus Viefeld.





