Sachsen hat am Freitag bei der Zusammenkunft der Bundesländer in Dresden eine Erhöhung des Bafög und die Einführung eines nationalen Stipendienprogramms abgelehnt. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Jungliberalen Aktion Sachsen, Marcus Viefeld:
„Was Ministerpräsident Tillich bereits mit seinen Aussagen zu Kürzungen im Bildungsbereich angekündigt hat, wird nun dem Anschein nach Wahrheit. Sachsen stellt sich auf die Seite derer Bundesländer, die nicht erkennen, welche Chancen Deutschland hat, sich in den kommenden Jahrzehnten zu behaupten. Damit können wir nur bekräftigen, der Freistaat legt die Axt an die Zukunft des Landes. Eine derartige Ausgabenpolitik hat keinerlei Nachhaltigkeit und wird dem Staat am Ende noch teurer zu stehen kommen. Der Ministerpräsident ist genauso wie seine Minister Georg Unland und Sabine von Schorlemer zum Umdenken aufgefordert. Bei der Abstimmung im Bundesrat erwarten wir eine Zustimmung zur Bafög-Erhöhung.“
Weiter führt Marcus Viefeld aus: „Die Förderung für Studenten muss nicht nur in der Gesamtheit erhöht, sie muss auch reformiert werden. Wir fordern neben einem elternabhängigen Zuschuss auch einen einkommensunabhängigen Sockelbetrag, der jedem Studenten gewährt werden kann. Zusätzlich bekommt dann jeder Antragssteller ein zinsloses Darlehen vom Staat. Das Modell Bafög zusammen mit einem nationalen Stipendienprogramm kann unser Hochschulsystem enorm voranbringen.“





