Die Jungliberale Aktion (JuliA) Sachsen fordert die Abschaffung der GEZ. Derzeit wird in Fachkreisen die Umstellung der Rundfunkfinanzierung von einer Geräte- auf eine Haushaltsabgabe diskutiert. Die Jungliberale Aktion Sachsen begrüßt die Abkehr von der überholten gerätebezogenen Finanzierung, sieht in der Haushaltsabgabe aber auch erhebliche Probleme.
Dazu erklärt Marcus Viefeld, Landesvorsitzender der JuliA Sachsen: „Die Haushaltsabgabe führt dazu, dass die GEZ zukünftig die Lebenssituation der Bürger exakt festhalten müsste, um eine exakten Bild über Anzahl und Ausgestaltung von Haushalten, Zweit- und Ferienwohnungen zu erhalten. Diese behördliche Schnüffelei muss endlich ein Ende finden!“
Die Jungliberale Aktion Sachsen schlägt daher vor, die Finanzierung des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks zukünftig über Steuermittel zu gestalten. „Der Öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte auf seine Informations- und Bildungsaufgaben konzentriert und reformiert werden. Der Wegfall der GEZ und seiner 1100 Angestellten wäre ein weiterer Beitrag zur aktuellen Spardebatte. Diesen Behördenapparat braucht kein Mensch und gehört abgeschafft“, so Marcus Viefeld abschließend.





