Der sächsische CDU-Politiker Kai Hähner hat in einer E-Mail dem CSD (Christopher Street Day) Leipzig vorgeworfen, durch Werbung für Homosexualität Kinder vom rechten Weg abzubringen. Unter anderem schrieb er, „Leben Sie, wie Sie wollen, im Privaten und lassen Sie andere mit Ihrer Abnormalität in Ruhe“.
Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Jungliberalen Aktion Sachsen, Marcus Viefeld:
„Rückwärtsgewandt und haltlos sind die Worte Kai Hähners. Nicht nur seine Äußerungen, dass Teilnehmer des CSD Jugendliche zur Homosexualität verleiten würden, entbehren jeder Substanz und sind ein Angriff auf eine liberale und tolerante Gesellschaftsordnung.
Es ist auch keine ‚unerträgliche Unverschämtheit’, dass homosexuelle Aktivisten in Schulen für Toleranz werben wollen. Vielmehr ist es unerträglich, dass Herr Hähner ohne Rechtsgrundlage gegen Mitbürger nur auf Grund ihrer sexuellen Orientierung vorgehen will. Das Schreiben zeigt, welches Weltbild der CDU-Politiker vertritt und wie er Homosexualität bewertet. Die Gleichstellung von Homosexuellen und Kinderschändern ist eine entsetzliche Aussage. Wir fordern von ihm eine umfassende Entschuldigung und zugleich entsprechende Konsequenzen von Seiten der CDU.”






als mensch ist man von solcher aeusserungen echt geschockt. rueckwaertsgewandt ist ja noch nicht mal der richtige ausdruck!
ich bin froh, von herrn haehner keine schlimmeren parolen gelesen zu haben. womit hat die cdu diesen mitstreiter verdient, haltlosigkeit in dieser schriftform ist ja derart leichtsinnig / unsinnige variante den christlichen gedanken zu boden zu reissen – das verstehe ich nicht!
wir leben in einem land und fuellen die werte dieser partei getreu dem grundgesetz, was bitte schoen ist das dann!
Ihnen herr haehner, gebe ich den tipp, sich in schamvoller art und weise aus dem politischen fahrwasser einer redlichen partei zu verabschieden und all die entstandenen emotionalen verletzungen aus ihrer aeusserung auf sich zu nehmen!
mir ist es peinlich, der angefeindeten zielgruppe gegenueber, den entstandenen schaden an der partei zu verteidigen, welche nichts im geringsten dafuer kann.
norbert schaal