Jedes sechste Paar hat Probleme, sich einen Kinderwunsch zu erfüllen.
DRESDEN – 15. Februar 2012 – Die Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA) freut sich, dem Chemnitzer Bundestagsabgeordneten Marco Wanderwitz für seinen Erfindungsreichtum auf dem Feld der staatlich erzwungenen Familienplanung das Mutterkreuz verleihen zu können.
“Die Verdienste von Herrn Wanderwitz um die deutsche Familie sind so vorbildhaft, dass wir ihm unser selbst gebasteltes Mutterkreuz ohne Ansehen seines dafür eigentlich ungeeigneten Geschlechts verleihen wollen”, erklärt Christoph HUEBNER (29), Vorsitzender der JuliA.
“Der Vorschlag von Marco Wanderwitz ist beispielhaft für die Idee der CDU, individuelle Lebensentwürfe durch Ungleichberechtigung zu verhindern,” meint Christoph HUEBNER. Immerhin habe man es diesmal nicht bei der Fehlinterpratation von Daten belassen, sondern auch direkt die falschen Schlüsse gezogen. “Strafzahlungen für Kinderlose sind aus Sicht der CDU vermutlich die beste Idee seit der Herdprämie.”
“Statt gewollt oder ungewollt Kinderlose zu bestrafen, muss es attraktiver werden, Kinder zu bekommen”, meint Huebner. “Flexiblere Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder und die Förderung von Verantwortungsgemeinschaften jeglicher Zusammensetzung sind die richtigen Ansätze.”
Dass man übersieht, dass mittlerweile jedes sechste Paar Probleme bei der Erfüllung des Kinderwunsches hat, sprach nicht gegen die Verleihung. Huebner: “Egal, ob man sich aus freien Stücken gegen Kinder entscheidet oder man aus gesundheitlichen nicht kann.”
Die Jungen Liberalen fordern die Abschaffung der Ungleichbehandlung von unterschiedlichen Lebensentwürfen durch staatliche Regelungen. Stattdessen muss die Arbeit für die Familie in unserer Gesellschaft mehr Anerkennung genießen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter gesteigert werden.





