Unser Kandidat für den Bundesvorstand

benjamin-buvo-vorstellungLiebe Julis,
ich kandidiere auf dem kommenden Bundeskongress in Hirschaid für die Position des Beisitzers im Bundesvorstand und freue mich dabei über die Nominierung durch die Ostlandesverbände. Ich möchte mich Euch in diesem Schreiben vorstellen und meine Ziele und Visionen für mein geplantes Engagement im Bundesvorstand darlegen.

Zu meiner Person:

Ich bin Benjamin Lange, bin 24 Jahre alt und wohne derzeit in Leipzig. Meine Heimatstadt ist Dresden. Ich habe Verwaltungswissenschaften (Studiengang Allgemeine Verwaltung) an der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung in Meißen (bei Dresden) studiert und einen Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt erworben.

Seit 2013 studiere ich darauf aufbauend Jura sowie seit 2015 einen internationalen Master of Law (LL.M) im Recht der Europäischen Integration an der Universität Leipzig, welchen ich voraussichtlich Mitte nächsten Jahres abschließen werde. In den letzten beiden Semestern habe ich den Auslandsteil meines Masterstudiums absolviert und über das Erasmusprogramm an der Universität Ljubljana in Slowenien und der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt in Österreich studiert. Diese Zeit hat mein Verständnis von Europa zusammen mit einem Praktikum im Europabüro der Sächsischen Kommunen in Brüssel, das ich bereits einige Zeit vor den beiden Auslandssemestern durchgeführt habe, sehr stark bereichert.

Engagement bei den Julis:

Ich bin seit Anfang 2013 Mitglied bei den Julis. Nach dem Beginn meiner Mitgliedschaft war ich dann zunächst im Kreisvorstand der Jungliberalen Aktion Dresden als stellvertretender Kreisvorsitzender und als Delegierter zum Bundeskongress der Julis tätig. In der Zeit war ich neben der Programmatik auch für die Pressearbeit zuständig. Seit Februar 2016 bin ich Mitglied im Landesvorstand der Jungliberalen Aktion Sachsen und zuständig für den regelmäßigen Newsletter sowie für die programmatische Zuarbeit. Zudem unterstütze ich bei der Formulierung von Pressemitteilungen und übernehme verschiedene organisatorische Aufgaben.

Der Einsatz für Weltoffenheit, Individualität und einen größtmöglichen Raum für die Selbstentfaltung und -bestimmung jedes Einzelnen steht für mich dabei stets im Vordergrund. Durch meine Studien konnte ich bereits ein umfassendes Wissen im rechtlichen, wirtschaftswissenschaftlichen, europaspezifischen sowie sozial- und organisationswissenschaftlichen Themengebieten erwerben, das ich gern bei den Julis auch auf Bundesebene einbringen möchte. Besonders am Herzen liegt mir das Thema Europapolitik und damit verbunden die Fortentwicklung und Verbesserung des Europäischen Einigungsprojektes. Auch die Themen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik sind für mich essentiell.

Engagement außerhalb der Julis:

Auch außerhalb der Julis habe ich mich bereits vielfältig ehrenamtlich engagiert. Während der Zeit als ich Verwaltungswissenschaften studiert habe, wurde ich 2012 zum Studentensprecher der FHSV Meißen gewählt. Neben der Gremientätigkeit im Senat und Fachschaftsrat der Einrichtung war mein größtes Projekt die Gründung der Bundesstudierendenkonferenz der Studieneinrichtungen des Öffentlichen Dienstes. Durch dieses Netzwerk konnte eine bestehende Lücke in der studentischen Vertretung in diesem Bereich geschlossen werden und die Konferenz als Pendant zur bereits bestehenden Rektorenkonferenz etabliert werden. Nächstes Jahr steht bereits das fünfjährige Jubiläum der Konferenz in Hamburg an. Als Gründer bin ich einer von zwei Ehrenvorsitzenden dieser Konferenz und unterstütze den weiteren Aufbauprozess. In einer Arbeitsgruppe habe ich die Kooperationsvereinbarung und die Geschäftsordnung für die Konferenz mitentworfen.

Weiterhin habe ich bis zum Beginn meines Auslandsaufenthaltes im vergangenen Jahr als Mitarbeiter im Fachschaftsrat Jura mitgewirkt und zweimal die Exmatrikulationsfeier für die Absolventen des Ersten Juristischen Staatsexamens mit über 500 Teilnehmern organisiert.

Ziele für den Bundesvorstand:

Ich möchte im Bundesvorstand meine Erfahrung im organisatorischen Bereich sowie in der Pressearbeit einbringen, um die Julis und im Besonderen die ostdeutschen Landesverbände im Vorstand optimal zu vertreten. Die letzten Wahlen waren für uns überwiegend sehr erfolgreich. Unsere Erfolge in Berlin, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gaben Anlass zur Freude und Zuversicht auch im Hinblick auf die bevorstehenden Bundestagswahlen im nächsten Jahr. Dies kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir in den neuen Bundesländern (inklusive der östliche Teil Berlins) nicht in der Weise abgeschnitten haben, wie wir uns das gewünscht haben bzw. auch in Umfragen deutlich in diesen Ländern unter Bundesschnitt liegen. Dies darf nicht so bleiben! Mit Hinblick auf die Bundestagswahl brauchen wir für ein gutes Ergebnis auch Erfolge in den neuen Bundesländern. Dies möchte ich durch mein Engagement im Bundesvorstand unterstützen. Ich möchte die Einbindung der östlichen Landesverbände in den Bundesverband stärken. Der letzte Bundeskongress in Leipzig war dahingehend bereits ein wichtiger Baustein. Wir müssen uns als Ziel setzen, die Zahl der Aktiven in diesen Verbänden zu erhöhen, neue Mitglieder zu gewinnen und infrastrukturelle Probleme besser zu überwinden. Etablierte Veranstaltungen, wie beispielsweise das Ost-PPW, möchte ich unterstützen und weiter ausbauen. Ich bin motiviert und möchte diese Aufgaben bewältigen.

Dafür bitte ich Euch um Eure Unterstützung.

Für Rückfragen stehe ich jederzeit gern zur Verfügung.

Liebe Grüße
Euer Benjamin

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