Leck in der Corona-Datenabfrage schadet dem Vertrauen in die Maßnahmen

Die Jungliberale Aktion Sachsen kritisiert den durch eine Landtagsanfrage aufgedeckten Skandal um widerrechtlich weitergegebene Corona-Kontaktlisten an die Polizei scharf. Der liberale Jugendverband sieht hier das Vertrauen in die Corona-Maßnahmen selbst gefährdet.

Dazu Landesvorsitzender Johannes ZELLER: „Der laxe Umgang mit dem Datenschutz untergräbt das Vertrauen der Bevölkerung in die notwendigen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Hier verspielt die Landesregierung politisches Kapital. Es wird Zeit, dass endlich das sächsische Parlament in die Entscheidungs- und Regelungsprozesse eingebunden wird. Das der Skandal erst durch die Anfrage von Kerstin Köditz bekannt geworden ist, zeigt letztlich auch die Notwendigkeit.“

Zum Thema: https://www.mdr.de/sachsen/corona-infizierte-datenschutz-uebertragung-polizei-100.html

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