Geschichte

Bereits 1988 bildete sich als Alternative zur FDJ in der DDR ein unabhängiger Jugendverband innerhalb der LDPD (Liberal-Demokratische Partei Deutschlands). Am 17. November 1989 wurde in Berlin der Gründungsaufruf der Jungliberalen Aktion (JuliA) als DDR-weiter liberaler Jugendverband verabschiedet.

Bereits gegründet hatten sich am 13. November in Berlin die linksliberale Alternative – LILA – die demokratische Jugend, am 14. November in Dresden die Liberal-Demokratische Jugend und am 15. November in Jena die Jungen Liberalen aus der LDPD heraus. Der Gründungskongress der Jungliberalen Aktion fand am 24./25. Februar 1990 in Weimar statt.

Nach ersten Kontaktaufnahmen der westdeutschen JuLis mit der ostdeutschen JuliA und gegenseitigen Besuchen, intensivierte sich durch organisatorische Hilfen und gemeinsame politische Projekte die Zusammenarbeit. Nach sehr schwierigen Fusionsverhandlungen, insbesondere über die Satzung und das Selbstverständnis des gesamtdeutschen Verbandes fand dann am 8. und 9. September 1990 der Vereinigungskongress von JuliA und JuLis im Berliner Reichstag statt. Die Jungen Liberalen, oder einfach nur JuLis, waren der erste gesamtdeutsche Jugendverband. Den ostdeutschen Landesverbänden wurde zugestanden, dass sie ihren Namen selbst bestimmen und somit einen Teil ihrer Identität behalten können. Die Sachsen behalten bis heute als einzige ihren ursprünglichen Namen JuliA.

Bisherige Vorsitzende:

  • 1990: Tom Steinborn
  • 1990 – 1991: Ivo Klatte
  • 1991 – 1992: Patrick Ott
  • 1992 – 1993: Sven Morlok
  • 1993 – 1997: Holger Zastrow
  • 1997 – 2000: Torsten Herbst
  • 2000 – 2002: Alexander Gunkel
  • 2002 – 2005: Benjamin Karabinski
  • 2005 – 2007: Matthias Fischer-Schäfer
  • 2007 – 2008: Jens Weis
  • 2008 – 2011: Marcus Viefeld
  • 2011 – 2014: Christoph Huebner
  • Seit 2014: Philipp Junghähnel