JuliA Sachsen beschließt Strukturreform und setzt sich für mehr digitale Bildung und Toleranz an Schulen ein

(Dresden, 10.03.2015) Die Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA) hat auf ihrem Landeskongress am vergangenen Wochenende in Dresden eine Straffung ihrer organisatorischen Struktur und Forderungen nach einer Digitalisierung der schulischen Bildung beschlossen.

Dazu erklärt der Landesvorsitzende Philipp Hartewig: „Künftig wird es statt vieler kleiner Untergliederungen drei große jungliberale Kreisverbände in Sachsen geben. Mit dieser Straffung der Strukturen und Entscheidungswege machen wir uns fit für die Zukunft und stellen sicher, dass es flächendeckend in Sachsen aktive Ansprechpartner für eine liberale Jugendpolitik gibt.“

Nach dem Votum des Landeskongresses soll zukünftig die Vermittlung von Medienkompetenzen zum Pflichtstoff an sächsischen Schulen werden. Auch sollen die Lehrer entsprechend fortgebildet und moderne Techniken, wie interkative Tafeln, Tablets und E-Books eingesetzt werden.

Philipp Hartewig ergänzt dazu: „Es ist höchste Zeit, dass wir die schulische Bildung der Lebenswirklichkeit anpassen. Smartphones und digitale Medien sind längst Bestandteil unseres Alltags, nur die Schulen sind inhaltlich und in ihrer Ausstattung oft noch in der Kreidezeit stehengeblieben.“

Der Landeskongress hat u.a. auch beschlossen, Toleranz in jeglicher Hinsicht stärker an den Schulen zu thematisieren und ein längeres gemeinsames Lernen bis zur 6. Klasse einzuführen.

Der Chef des FDP-Nachwuchses ergänzt abschließend: „Das Thema Bildung bleibt für uns das zentrale Thema. Die Schulen dürfen den Fortschritt und gesellschaftlich relevante Themen nicht weiter verschlafen. Wir haben uns inhaltlich und strukturell stark aufgestellt, um auch zukünftig für diese Themen aktiv einzutreten.“

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