JuliA Sachsen zeigt sich enttäuscht über das neue Schulgesetz

Dresden, 11.04.2017 / Die Jungliberale Aktion Sachsen zeigt sich enttäuscht über das neue Schulgesetz.

Dazu erklärt der Landesvorsitzende Philipp HARTEWIG: „Dafür, dass sich die Landesregierung so viel Zeit gelassen, viele Experten angehört und eine breite öffentliche Debatte ermöglicht hat, ist das Ergebnis erschreckend. Das neue Schulgesetz ist eine vertane Chance für Sachsens Schulsystem.“

HARTEWIG weiter: „Zwar gibt es Fortschritte in einzelnen Bereichen, wie beim Schulkonto, jedoch bleibt das Gesetz bei vielen wesentlichen Punkten hinter seinen Möglichkeiten zurück. Anknüpfend an einer Präambel, die christliche Tradition vor die eigentliche Bedeutung der Werte stellt, hängt der Entwurf insbesondere im Bereich der Digitalisierung zurück. Eine Aufnahme des Begriffs der Digitalisierung in den Bildungsauftrag sowie eine Ermächtigung zum Erlass von Verordnungen zum E-Learning machen noch keine digitale und moderne sächsische Schullandschaft.“

Abschließend ergänzt der Chef der Jungliberalen: „Mit dem Gesetz verfehlt die Landesregierung einen Zukunftskurs. Kein Mut bei der Größe der Klassenteiler, keine zusätzlichen pädagogischen Freiheiten oder keine flexibleren Einsetzungsmöglichkeit des Lehrpersonals zeigen, dass die Landesregierung mit diesem Gesetz die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Schulen gefährdet.“

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