Jungliberale Aktion Sachsen: Feste feiern wie sie fallen, für legales Feuerwerk im ganzen Jahr

(Dresden, 28.12.2015) Die Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA) fordert den Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerk der Klasse II ganzjährig ohne Antragstellung und Genehmigung zuzulassen.

Dazu erklärt der Vorsitzende Philipp Hartewig: „Viele Menschen kaufen zum Jahresende Silvesterfeuerwerk, um dieses dann während des Jahres bei Geburtstagen, Hochzeiten und anderen Feiern abzubrennen. Es gibt daher keinen sinnvollen Grund, den Kauf und die Verwendung nur an wenigen Tagen im Jahr genehmigungsfrei zuzulassen.

Das Feuerwerk der Klasse II umfasst das typische Silvesterfeuerwerk, welches nach gegenwärtiger Rechtslage nur vom 28. bis 31.12. von Personen ab 18 Jahren gekauft und am 31.12. und 01.01. eines Jahres abgebrannt werden darf. Wer außerhalb dieser Zeit Feuerwerk kaufen und zünden möchte, muss dies gebührenpflichtig genehmigen oder von einer nach dem Sprengstoffgesetz dazu befähigten Person durchführen lassen.

Philipp Hartewig ergänzt dazu: „Von in Deutschland geprüften und zugelassenen Raketen sowie Feuerwerksbatterien geht während des Jahres keine größere Gefahr als am Jahresende aus. Auch wird eine übermäßige Belästigung der Bevölkerung durch die geltenden Lärm- und Naturschutzregelungen ausreichend verhindert. Reine Böller ohne Lichteffekte können weiterhin verboten bleiben.“

Abschließend meint der Chef des liberalen Nachwuchses: „Das Sprengstoffgesetz geht auf die Brandenburgische Feuerwerk-Ordnung aus dem Jahr 1696 zurück. Nach über 300 Jahren wird es höchste Zeit, die Vorschriften zu liberalisieren und der Realität anzupassen. Man sollte den Erwachsenen die kleine Freude eines selbst gezündeten Feuerwerks 365 Tage im Jahr zugestehen. Denn für uns gilt: Freies Feuerwerk für freie Bürger.“

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