Jungliberale Aktion Sachsen: rot-rot-grünes Anti-Freihandel-Gehampel Blamage für Handelsstadt Leipzig

(Dresden, 15.09.2016) Die Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA) ist empört über den öffentlichen Aufruf der Jungsozialisten (Jusos) und Grünen Jugend Sachsen zur Demonstration gegen TTIP und CETA am Samstag in Leipzig. Aufgrund zahlreicher Äußerungen auf Seiten der Linksjugend(http://ttip-demo.de/bundesweiter-demo-tag/leipzig/) ist auch mit ihrer Teilnahme zu rechnen.

Dazu erklärt der Vorsitzende Philipp HARTEWIG: „Statt für streitbare Aspekte, wie insbesondere dem Transparenzdefizit sowie möglichen Vertragsstrafen bei TTIP und CETA Lösungen zu suchen, rufen die Jugendorganisationen plump und populistisch zur Demonstration auf und verkennen dabei die Bedeutung von Freihandel und Globalisierung für unsere Gesellschaft.“

Zu beiden geplanten Abkommen äußert sich HARTEWIG wie folgt: “Trotz eines derzeit wohl kaum zu überwindenden Transparenzmangels sind beide Abkommen eine große Chance für Europa. Vom Abbau unnötiger Zölle und Handelshemmnissen würden hunderttausende Menschen profitieren. Ein solches Abkommen würde größere Warenangebote, Exportmärkte und neue Arbeitsstellen schaffen.”

Philipp Hartewig ergänzt dazu: „Gerade für Leipzig als Handelsstadt, ist das rot-rot-grüne Gehampel eine Blamage. Leipzig erreichte Wohlstand als weltoffene Messestadt. Leipzig hat schon immer von einem freiheitlich-gesellschaftlichem Geist profitiert. Demonstrationen gegen Freihandel und Marktwirtschaft in dieser Stadt zeugen von Geschichtsvergessenheit.“

“Die Staaten der EU und die USA decken zusammen die Hälfte der globalen Wertschöpfung ab. Sie haben gemeinsam die große und historische Chance, den Welthandel zu gestalten, ohne ihn minderdemokratischen Staaten wie China oder Russland zu überlassen. TTIP und CETA könnten als Vorbildabkommen dafür sorgen, dass weitere Länder einer Freihandelszone beitreten. Einen solchen Prozess gilt es zu unterstützen und nicht durch unbegründete Panikmache auszubremsen.”, so HARTEWIG weiter.

Abschließend erklärt der Landesvorsitzende: „Hohe Verbraucherschutzstandards und die Etablierung einen unabhängigen Gerichtshofes haben für uns Priorität, stehen aber nicht im Widerspruch zu Freihandel. Statt Abschottung und Protektionismus streben wir internationalen Freihandel ohne Zölle und jegliche Restriktionen an.”

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