Landesregierung zeigt Ideenlosigkeit – Verbeamtung kein Allheilmittel gegen Lehrermangel!

Dresden, 9.3.2018

Jungliberale Aktion Sachsen: „Landesregierung zeigt Ideenlosigkeit – Verbeamtung kein Allheilmittel gegen Lehrermangel!“

Laut der Pressekonferenz der Landesregierung wurde heute eine Einigung bei den Maßnahmen gegen Lehrermangel erzielt. Die Jungliberale Aktion Sachsen sieht die veröffentlichten Vorschläge sehr kritisch.

Dazu erklärt der Vorsitzende Hai BUI: „Offenbar versteht die Landesregierung es nicht, auf lange Sicht das Problem des Lehrermangels zu beheben. Die Verbeamtung ist kein Allheilmittel gegen zu wenig Lehrer!”

Für die Sicherstellung des guten sächsischen Bildungsniveaus muss zukünftig viel mehr getan werden: “Die Verfehlungen in der Ausbildung der Lehrer in der Vergangenheit müssen dringend korrigiert werden. Die Fortführung der Grundschullehrerausbildung an der TU Chemnitz ist ein richtiger Schritt, doch konsequenterweise müsste man dort auch eine Oberschullehrerausbildung neu einrichten, wo es doch die notwendigen pädagogischen und fachlichen Professuren bereits gibt”, so BUI.

Der JuliA-Landesvorsitzende weiter: “Allein die Überlegungen, dass einzelne Fächer weniger gelehrt werden sollen, zeigt die Bereitschaft der Landesregierung sogar den Verlust von Lehrqualität billigend in Kauf zu nehmen. An freien Schulen wird von Lehrern im Angestelltenverhältnis eine qualitativ vergleichbare Lehre gewährleistet, wenn nicht sogar besser. “

Der Vorsitzende des liberalen Nachwuchses abschließend: „Mit der Verbeamtung schränkt man durch die hohen Rücklagen kommende Generationen finanziell ein.“

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