Mehr Lehrer und weitere Maßnahmen gegen zunehmenden Unterrichtsausfall

(Dresden, 04.05.2015) Die Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA) fordert von der Landesregierung mehr Engagement gegen den zunehmenden Unterrichtsausfall an den sächsischen Schulen.

Laut dem Landesschülerrat sind im März 2015 im Bereich der Landesdirektionen Leipzig und Chemnitz über zehn Prozent der Stunden ausgefallen, in Dresden waren es über acht Prozent. Die Ausfallzahlen liegen in allen drei Regionen über denen der letzten Erhebung Ende 2013.

Dazu erklärt der Vorsitzende Philipp Hartewig: „Die vom Landesschülerrat veröffentlichten Zahlen zeigen eine Zunahme des Unterrichtsausfalls um 3,5 Prozent gegenüber der letzten Erhebung. Ein Ausfall von ca. 4.500 Stunden an 66 Schulen in nur zwei Wochen ist dramatisch und drängt zum schnellen Handeln.“

Philipp Hartewig ergänzt dazu: „Die Zahlen machen deutlich, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen. Die Landesregierung und insbesondere Ministerin Kurth müssen dringend über mehr Lehrer und bessere Übernahmemöglichkeiten für Referendare nachdenken. Kurzfristig fordern wir die Einrichtung verbesserter Vertretungslehrerpools.“

Abschließend meint Philipp Hartewig: „Die Zunahme der Ausfallstunden ist alamierend. Die Landesregierung muss jetzt Handeln statt immer nur zu Reden, um das Niveau der schulischen Bildung sicherzustellen. Besonders fachfremde Stundenvertretungen bringen den Schülern oft nichts und der Stoff kann nicht adäquat nachgeholt werden. Für uns gilt: gute Bildung muss in der Landespolitik an erster Stelle kommen.“

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