Pressemitteilung Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA): „Gebt den E-Scooter endlich frei!“

(Dresden, 25.04.2019)

Die Jungliberale Aktion Sachsen befürwortet neue Möglichkeiten im Individualverkehr und fordert vom sächsischen Verkehrsminister Martin Dulig ein klares Zeichen für neue Verkehrsmittel, wie z.B. E-Scooter, im Bundesrat. Im Mai soll darüber entschieden werden, ob es für Elektrokleinstfahrzeuge nun auch in Deutschland eine Zulassung geben wird.

Dazu erklärt der Landesvorsitzende der sächsischen Jungliberalen, Hai BUI: „Neuen Technologien mit Skepsis zu begegnen ist nicht der richtige Weg. Herr Dulig zeigte sich zwar bereit für eine offene Diskussion, ein engagiertes Eintreten für dieses neue Mobilitätskonzept sieht aber anders aus. Moderne Verkehrspolitik würde einen inhaltlichen Schwerpunkt auf Innovation legen.“

Der Chemnitzer Landtagskandidat zu einer Lösung der Herausforderung: „E-Roller müssen in verschiedene bauartspezifische Klassen eingeteilt und dementsprechend auch zugelassen werden. Sowohl eine Zulassung auf Fußwegen als auch auf Fahrradwegen muss möglich gemacht werden.“

BUI abschließend: „Während halb Europa schon diese modernen Fortbewegungsmittel nutzt, verschläft man in Deutschland diesen Trend mal wieder komplett. Gerade in Sachsen, mit weiten ländlichen Gebieten, wären E-Scooter eine sinnvolle Sache, um beispielsweise eine fehlende Busanbindung auf dem Land zu kompensieren. So müssten die letzten Kilometer zwischen Wohnung und Haltestelle nicht zu Fuß zurückgelegt werden, sondern könnten entspannt und emissionsneutral per Scooter absolviert werden!“

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