Pressemitteilung Jungliberale Aktion Sachsen: JuliA Sachsen: Homeoffice muss bei Ausgangssperre zur Pflicht werden

(Dresden, 23. März 2020) Die Jungliberale Aktion Sachsen fordert eine Homeoffice-Pflicht für die Dauer der Ausgangssperre, die für Sachsen verhängt wurde, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit COVID-19 zu verhindern. Für die Grundversorgung nicht notwendige Betriebe ohne Homeoffice-Möglichkeit sollen geschlossen werden, sofern eine Ansteckungsgefahr nicht durch andere Maßnahmen ausreichend ausgeschlossen werden kann.

Dazu erklärte der Landesvorsitzende der Jungliberalen Aktion Sachsen, Johannes Zeller: „Es kann nicht sein, dass vier Millionen Sachsen in ihren Wohnungen bleiben müssen, während Arbeitgeber immer noch nicht dazu verpflichtet sind, Homeoffice zu ermöglichen. Anstecken kann man sich auch bei Kontakten am Arbeitsplatz.“

„Auch Arbeitgeber stehen jetzt in der Verantwortung, mitzuhelfen, alle physischen menschlichen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden“, so Zeller weiter. Dabei gehe es nicht nur um den Schutz der eigenen Angestellten. Es sei auch eine Frage des Respekts gegenüber Menschen, die in lebensnotwendigen Berufen mit unvermeidlichen Kontakten arbeiten, wie etwa im Einzelhandel oder bei den Einsatzkräften.

Begleitend fordert die Jungliberale Aktion Sachsen außerdem, dass Staats- und Bundesregierung kleine und mittlere Unternehmen mit Soforthilfen unterstützen, wenn diese durch zur Eindämmung des Coronavirus notwendige Maßnahmen in ihrer Existenz bedroht sind.

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