Pressemitteilung Jungliberale Aktion Sachsen: „Silvesterfeuerwerk bedeutet gelebte Verantwortung!“

(Dresden, 27.12.2018)
Die Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA) spricht sich gegen allgemeine Feuerwerksverbote an Silvester aus.

Dazu erklärt der Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Philipp HARTEWIG: „Das Abbrennen von Feuerwerk rund um den Jahreswechsel ist gelebte Verantwortung. Das Silvesterfeuerwerk hat Tradition und sorgt auch außerhalb zentraler Orte in Großstädten für ein Highlight zum Jahreswechsel. Zweifelsfrei setzt das Abbrennen entsprechender pyrotechnischer Erzeugnisse auch einen verantwortungsvollen Umgang voraus, den wir unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zutrauen können. Das Feuerwerk ist eine gesellschaftsfreundliche Art des Feierns und das Teilen eigener Freuden – die Zuschauer haben im Umfeld auch etwas davon.“

HARTEWIG weiter:“ Für mehr Sicherheit brauchen wir auch auf europäischer Ebene einheitliche Standards, um gerade dem grenzüberschreitenden Schmuggel von Erzeugnissen aus Polen oder der Tschechischen Republik besser begegnen zu können. Weiterhin sollte der Zeitraum für den Feuerwerksverkauf von Feuerwerk auch der Klasse II erweitert werden, da viele Menschen bereits früher entsprechende Erzeugnisse im Ausland kaufen.“

Das Feuerwerk der Klasse II umfasst das typische Silvesterfeuerwerk, welches nach gegenwärtiger Rechtslage nur vom 28. bis 31.12. von Personen ab 18 Jahren gekauft und am 31.12. und 01.01. eines Jahres abgebrannt werden darf. Wer außerhalb dieser Zeit Feuerwerk kaufen und zünden möchte, muss dies gebührenpflichtig genehmigen oder von einer nach dem Sprengstoffgesetz dazu befähigten Person durchführen lassen.

Der Spitzenkandidat des FDP-Nachwuchses ergänzt dazu: „Das Sprengstoffgesetz geht auf die Brandenburgische Feuerwerk-Ordnung aus dem Jahr 1696 zurück. Nach über 300 Jahren erscheint es sinnvoll, die Vorschriften wieder zu liberalisieren und der Realität anzupassen. Man sollte den Erwachsenen die kleine Freude eines selbst gezündeten Feuerwerks daher an mehr Tagen im Jahr zugestehen.“

Der dazugehörige Antrag ist hier abrufbar.

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