Pressemitteilung Jungliberale Aktion Sachsen:“Grüne verschleudern mit ihrem Hochschulantrag die Chance auf eine tatsächliche Uni-Erneuerung!“

Dresden/09.11.2018

In der gestrigen Sitzung des Sächsischen Landtages wurde ein Entwurf zu einem neuen Sächsischen Hochschulgesetz seitens B‘90/Die Grünen-Fraktion eingebracht.

Dies kommentiert der Vorsitzende der Jungliberalen Sachsen Hai BUI wie folgt:
„Der Antrag der grünen Fraktion wird dem dringenden Bedarf einer Reformierung des Sächsischen Hochschulgesetzes leider absolut nicht gerecht. Man möchte grundsätzlich die Studiengebühren abschaffen, jedoch super ausgestattete Universitäten und eine innovative Lehre. Um dies zu finanzieren, braucht man Geld, welches beispielsweise durch nachgelagerte Gebühren aufgebracht werden könnte. Dies wäre sinnvoll, schließlich kann beste Bildung nicht kostenfrei sein. Die zukünftigen Akademiker werden später voraussichtlich in einer gehobenen Gehaltsklasse arbeiten und könnten somit sozial fair einen Beitrag für ihre Alma Mater leisten!“

Dazu BUI weiter: “Zudem wird im Antrag der Beurlaubungskatalog erneuert. Dabei sollte neben sozialen Gründen für eine Beurlaubung vom Studium, wie z.B. Angehörigenpflege, auch wirtschaftliche Gründe gelten. So muss ein junger Student, der aus der Hochschule heraus sein eigenes Unternehmen gründet, genauso unkompliziert eine Beurlaubung bekommen. Leider verpassen es die Grünen hier, ein alltägliches Szenario zu beachten und zeigen mal wieder ihre wirtschaftliche Inkompetenz! “

Der Vorsitzende des liberalen Nachwuchses abschließend: “Schlussendlich die Zivilklausel allein den Hochschulen zu überlassen, offenbart das Hinwegducken der Grünen vor Pragmatik. Wir lehnen eine Zivilklausel vehement ab, denn sowohl Bundeswehr als auch Rüstungsunternehmen sollten mit Universitäten kooperieren dürfen. Über Orchideenfächer lassen sich keine Drittmittel einwerben. Allen Boykottaufrufen zu Messen und Veranstaltungen, wie zuletzt von linken Gruppen an der TU Chemnitz, erteilen wir eine Absage und plädieren stattdessen für Transparenz in der Drittmittelverwendung. Wer ThyssenKrupp nicht an seiner Hochschule will, der soll konsequent sein und auch kein Fahrstuhl mehr fahren!“

Einen weiterführenden Antrag der Jungliberalen Aktion Sachsen finden sie hier:
https://programmatik.julia-sachsen.de//index.php?title=Hochschulpolitik_(62._JuliA-Landeskongress)

Kommentare sind geschlossen.