Zukunftsvisionen statt Schnellschüsse

Dresden, 19.10.2017 / Die Jungliberale Aktion Sachsen steht den Ankündigungen von Stanislav Tillich über seinen Rücktritt und gewünschten Nachfolger kritisch gegenüber.

Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Jungliberalen, Philipp HARTEWIG: „Vor der Entscheidung des Ministerpräsidenten haben wir großen Respekt. Generalsekretär Michael Kretschmer als Nachfolger vorzuschlagen ist allerdings ein Schnellschuss, der die Verzweiflung der Sächsischen Union widerspiegelt.“

HARTEWIG weiter: „Bevor man einen neuen  Kandidaten benennt, hätte die Union ihre Zukunftsvision von einem modernen, wirtschaftlich starken und grundsätzlich weltoffenem Sachsen präsentieren sollen. Der neue Ministerpräsident muss die Fähigkeiten mitbringen, auch Regionen, die weniger vom Aufschwung profitiert haben, einzubinden, mit Argumenten Populismus zu begegnen und ein positives Bild von Sachsen in der Außendarstellung herstellen können. Michael Kretschmer trauen wir dies nicht zu.“

Der Landesvorsitzende der FDP-Jugend abschließend: „Die SPD darf dies nicht mittragen ohne eine Zukunftsvision für Sachsen. Die Landesregierung sollte bis Dezember einen Katalog mit Maßnahmen beschließen, wie sie ihre gemeinsame Zukunft zu einem modernen, leistungsstarken und weltoffenen Sachsen gestalten. Ist dies nicht möglich, sollte der neue Ministerpräsident sich das Vertrauen direkt von den sächsischen Bürgern  durch eine vorgezogene Neuwahl holen.“

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