Für faires Gaming- Kennzeichungspflicht für Mikrotransaktion

Egal ob Vollpreistitel oder „free-to-play“: Viele Videospiele enthalten heutzutage Mikrotransaktionen, ohne deren Zahlung man gegenüber seinen Mitspielern einen Nachteil erfährt oder sogar vom weiteren Spielfortschritt ausgeschlossen wird. Damit uns als Konsumenten die Entscheidungsmöglichkeit gegeben bleibt, uns für oder gegen diese Praxis zu entscheiden, fordern wir eine durch die USK vergebene Kennzeichnung für alle Spiele mit zusätzlich enthaltenem Content, der erst durch kostenpflichtigen Erwerb nutzbar wird.

Den vollständigen Beschluss findet ihr hier.

Politische Bildung und Debattenkultur

Für uns gehören politische Mandatsträger nicht nur in die Mitte unserer Gesellschaft, sondern auch in die Mitte unseres Bildungsystems. Deswegen fordert die FDP Sachsen auf unseren Antrag, die bereits bestehenden Erlasse zu Auftritten von Politikern an Schulen konsequent durchzusetzen und eine solche einheitliche Regelung auch für Hochschulen zu schaffen. Denn die Schüler und Studenten sind die verantwortungsbewussten Staatsbürger von morgen, die wir bei ihrer Willensbildung unterstützen wollen!

Den vollständigen Beschluss findet ihr hier.

Nuklear? Nu gloar!

Zu lange wurde die Atomenergie als umweltfreundliche Alternative zur Kohle für die Bewältigung des Klimawandels in Deutschland totgeschwiegen. Dabei kann gerade eine offene Forschung an Nukleartechnologie eine sichere und effiziente Energiegewinnung durch Atomkraftwerke garantieren. Mit unserem Antrag hat sich nun die FDP Sachsen dazu bekannt, „Nuclear Saxony“ wieder im Freistaat zu etablieren. Potential und Know-how für eine vielfältige Forschung gibt es allemal!

Den vollständigen Beschluss findet ihr hier.

Junge Liberale setzen sich bei FDP-Landesparteitag mit Kernkraft-Antrag durch

Die Jungliberale Aktion Sachsen hat sich beim FDP-Landesparteitag am Samstag in Mittweida mit deutlicher Mehrheit durchgesetzt. Beantragt haben die Jungliberalen, dass Sachsen als „Nuclear Saxony“ Pilotregion für moderne Kernenergieforschung werden soll. So soll unter anderem für Sachsen als Standort des Pilot-Fusionskraftwerkes DEMO sowie der Forschungsreaktoren der Generation IV geworben werden.

Dazu der Kreisvorsitzende der Jungliberalen Aktion Dresden und Kernenergieexperte, Robert TEUBER: „Wir wollen Klimaschutz nicht ideologisch lösen, sondern Technologien nutzen, die vorhanden sind oder noch in der Mache sind. In der Kernenergietechnik gibt es genauso Forschung für moderne, sichere Konzepte wie in anderen Energiezweigen. Wir wollen, dass wir uns den Weg in Sachsen nicht selbst verbauen und Know How ungenutzt lassen, indem wir neue, sichere kerntechnische Konzepte in unserem Heimatbundesland fördern.

Weiterhin beschloss der Parteitag den Antrag der JuliA, mehr Politikerauftritte an Sachsens Schulen und Hochschulen zuzulassen. In jüngerer Vergangenheit wurde Christian Lindner ein Auftritt an der TU Dresden verwehrt, während gleichzeitig Europa-Spitzenkandidatin Katarina Barley zum Vortrag an der TU geladen wurde. So soll in Zukunft Politikern gleichberechtigt der Weg zu Vorträgen in die Schulen geöffnet werden, um die politische Bildung im Freistaat verbessern.

Zur Person: Robert Teuber ist Diplomingenieur mit Schwerpunkt Kernenergietechnik. Er ist Kreisvorsitzender der Jungliberalen Aktion JuliA Dresden und brachte den Antrag für den Landesverband der JuliA Sachsen ein.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an . Über eine Information bei Veröffentlichung sind wir dankbar. Das Foto von Robert Teuber können Sie unter Nennung des Fotografen Leon Köhler frei verwenden.

Junge Liberale setzen sich auf Parteitag für Innovation in der Kernkraft ein

Sachsen soll als „Nuclear Saxony“ Pilotregion für moderne Kernenergieforschung werden, fordert die Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA) in einem Antrag zum FDP-Landesparteitag am Samstag, 10. Oktober 2020, in Mittweida. Konkret wollen die Jungliberalen, dass Sachsen sich u.a. als Standort für das Pilot-Fusionskraftwerk DEMO, Forschungsreaktoren der Generation IV und (Forschungs-)Anlagen zur Endlagerung sowie zur Transmutation radioaktiver Reststoffe bewirbt.
„Wir betrachten moderne Kernenergietechnik auch weiterhin als wichtigen Bestandteil emissions- und schadstoffarmer Energierversorgungsstrategien. Wir erkennen das Potenzial an, dass durch deren friedliche Nutzung ein gewichtiger Beitrag zu Klima-, Umwelt- und Naturschutz geleistet werden kann.“, heißt es in dem Antrag.
Dazu der Landesvorsitzende der Jungliberalen Johannes ZELLER: „Mit der Technischen Universität Dresden, der Hochschule Zittau-Görlitz und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf bündelt Sachsen schon heute herausragende Kompetenzen im Bereich der Kernenergieforschung, die erhalten und ausgebaut werden müssen. In Verbindung mit der Bergakademie Freiberg mit ihrer führenden Rolle in den Geowissenschaften sowie den weiteren naturwissenschaftlich starken Universäten bietet Sachsen ideale Voraussetzungen, zum ‚Nuclear Saxony‘ für die Kerntechnik der Zukunft zu werden.“