Islamische Zentren gehören, wie die christlichen Zentren auch, zur Kultur unseres Landes. Während die Finanzen der evangelischen und katholischen Kirche relativ transparent sind, ist die Datenlage zu Moscheevereinen sehr dürftig.
Viele Moscheevereine werden aus dem Ausland (vorrangig der Türkei) finanziert und / oder die Imame im islamischen Ausland ausgebildet. Damit wird zugelassen, dass die Moscheevereine und / oder Imame die freiheitlich demokratische Grundordnung nicht zwingend akzeptieren müssen, um in Deutschland zu praktizieren.
Auch, wenn ein Großteil der Moscheevereine die freiheitlich demokratische Grundordnung akzeptiert und sich gegen Radikalität ausspricht, zeigen Negativbeispiele, wie der „Blaue Moschee Verein Hamburg”, dass mehr Transparenz bei der Finanzierung nötig ist!
Daher fordern wir:
- mehr Transparenz bei Spenden aus dem Ausland
Wenn ausländische Staaten, wie die Türkei oder der Iran, islamische Zentren unterstützen wollen, dann müssen diese zuvor beim Auswärtigen Amt um Erlaubnis ersuchen. Wir fordern ebenso die Einführung eines bundesweiten und öffentlichen Moscheeregisters, das Trägerstrukturen und Finanzquellen offenlegen soll. - mehr Sicherheit bei der Ausbildung der Imame
Imame sollen zukünftig nicht im Ausland, sondern in Deutschland ausgebildet werden. Dafür sollen, in Kooperation mit dem Islamrat, verstärkt Ausbildungsstätten geschaffen werden, die die Ausbildung von Imamen übernehmen. - sichere Finanzierung von Moscheen in Deutschland
Um deutsche Moscheen vom Ausland unabhängig zu machen, braucht es eine Finanzierung, die der Ausübung der Religionsfreiheit und der rechtlichen Stellung anderer Religionsgemeinschaften in Deutschland entspricht. Daher wollen wir alle bestehenden Förderprogramme für Religionsgemeinschaften evaluieren und ihren scope so anpassen, dass Moscheevereinen keine unlauteren Steine in den Weg gelegt werden. Religionsgemeinschaften, die so unterstützt werden , müssen diese klare Voraussetzungen erfüllen:- Predigten auf Grundlage freiheitlich demokratischer Grundordnung
- Projekte zur Gesellschaftsförderung (Jugend-, Entwicklungs-, Integrationsprogramme, …), welche für alle Menschen offenstehen
- Predigende müssen in Deutschland ausgebildet sein
- Des Weiteren muss das Gespräch mit dem deutschen Islamrat gefunden werden, um realistische Lösungsvorschläge zu erarbeiten.