Forderung BF17 soll BF16 werden!

Dresden 23. Juli 2017 / Die Jungliberale Aktion Sachsen fordert das Mindestalter des begleiteten Fahrens auf 16 Jahre zu senken. Seit einigen Jahren besteht die Möglichkeit des Führerscheins mit 17 Jahren. Voraussetzung dafür ist, eine Begleitung zu haben, die über 30 Jahre alt ist und den Führerschein seit 5 Jahren hat sowie maximal einen Punkt besitzt.Seit der Einführung des begleitenden Fahrens ab 17 sind Unfälle in dieser Altersgruppe um 25% gesunken. Weiterlesen →

Krank, nicht kriminell

Dresden 26. Juni 2017 / Heute ist der Internationale Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr der Vereinten Nationen. Die Jungliberale Aktion Sachsen fordert, aufgrund der weiterhin auch in Sachsen hohen Konsumentenzahlen, die Entkriminalisierung aller Drogen. Weiterlesen →

Jungliberale Aktion Sachsen: Wanted- Wo sind unsere Lehrer?

Die Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA) stellt angesichts der aktuellen Situation ihr 10-Punkte-Programm gegen Lehrermangel vor. Nach aktuellen Medienberichten sind noch immer rund 550 der ausgeschriebenen 1400 Lehrerstellen für das kommende Schuljahr unbesetzt. Zwei Drittel der Bewerbungen kommen von Quereinsteigern. Der Freistaat will jetzt eine Abwerbungskampagne für abgelehnte Lehrer aus Bayern starten.

Dazu erklärt der Landesvorsitzende Philipp HARTEWIG: „Die zunehmende Anzahl von Unterrichtsausfällen ist nicht hinnehmbar. Sachsen verspielt damit sein gesamtes bildungspolitisches Potential. Die bisherigen Maßnahmen der Landesregierung zur Bekämpfung des Lehrermangels waren zwar notwendig, gehen allerdings nicht weit genug.“

HARTEWIG ergänzt: “Das verabschiedete Bildungspaket Sachsen 2020 läuft bereits in 3 Jahren aus, es ist zu kurzfristig gedacht. Des Weiteren ist beispielsweise die Lehramtsausbildung in Chemnitz noch nicht abschließend geklärt. Trotz Lehrermangels weigert sich Staatsministerin Stange weiterhin die Lehramtsausbildung auch für Gymnasial- und Oberschullehrer in Chemnitz zu ermöglichen.“

Der Verantwortliche für Bildungspolitik des neuen FDP-Landesvorstandes sieht weitere Aspekte kritisch: “Die Landesregierung verkennt in ihrer Planung weiterhin, dass die Ausfallquote bei älter werdenden Lehrern steigt. Zusätzlich ist die Abbrecherquote von Quereinsteigern enorm hoch. Durch den Mangel entsteht ein Zwang, fast jede Bewerbung nehmen zu müssen. Nicht nur der Unterrichtsausfall wird daher im kommenden Schuljahr weiter dramatisch steigen, auch die Unterrichtsqualität wird darunter leiden.“

Der Landesvorsitzende abschließend zum Konzept der JuliA: “Es braucht ein weiteres Sofort-Paket. Neben finanziellen Anreizen, gezieltem Werben von Lehrern aus anderen Bundesländern, einer Überarbeitung der Ausbildung für Quereinsteiger muss Sachsen insbesondere mit optimalen Lehrbedingungen vor Ort punkten. Dazu gehören auch ein digital ausgestattetes Klassenzimmer und mehr Weiterbildungsangebote für Lehrer.”

Den 10 Punkte-Plan der Jungliberalen Aktion Sachsen zur Bekämpfung des Lehrermangels finden Sie unter folgendem Link: http://julia-sachsen.de/vorgestellt-unseren-10-punkte-plan-gegen-den-lehrermangel/