Pressemitteilung: JuliA Sachsen: Wir werden 30!

(Dresden, 24. April 2020) Am kommenden Dienstag, den 28. April, feiert die Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA Sachsen) ihr 30-jähriges Bestehen. In dieser Zeit hat sie die Ausrichtung der FDP entscheidend mitgestalten und mitbestimmen können. Heute ist sie mit fast 300 Mitgliedern der größte Landesverband in einem ostdeutschen Flächenland. Als einziger Landesverband der Jungen Liberalen in den neuen Bundesländern hält die JuliA Sachsen dabei bis heute an ihrem Gründungsnamen fest.

„Ich bin sehr stolz zu diesem Jubiläum Landesvorsitzender der JuliA sein zu dürfen“, so Johannes Zeller, Landesvorsitzender der JuliA Sachsen: „Besonders in diesen Zeiten ist es toll zu sehen, was dieser Verband leisten kann und wie jungliberale Politik trotz oder gerade wegen der coronabedingten Ausnahmesituation so starken Anklang findet.“

Auch Frank Müller-Rosentritt, Landesvorsitzender der FDP Sachsen, spricht seine Glückwünsche aus: „Ich gratuliere der JuliA Sachsen zu diesem denkwürdigen Jubiläum. Ich schätze sie in ihrer Rolle als stetigen Fortschrittsmotor der FDP und echten Innovationshub und bin mir sehr sicher, dass die enge Zusammenarbeit in Zukunft zu vielfältigen Lösungen und Konzepten führen wird! Auch mit 37 bin ich quasi jung, denn Jungsein heißt: Nie fertig sein, immer wieder lernen, versuchen, umstoßen, irren und immer wieder aufstehen, denn Jugend ist nichts anderes als eine innere Haltung.“

Aufgrund der Covid-19-Pandemie muss der geplante Festakt leider verschoben werden. Die Feier zum Jubiläum wird nachgeholt, wenn es die Pandemiesituation zulässt.

Pressemitteilung: Jungliberale fordern, Abschlussprüfungen an sächsischen Schulen zu verschieben

(Dresden, 01.04.2020) Die Jungliberale Aktion Sachsen fordert Kultusminister Christian Piwarz dazu auf, sicherzustellen, dass den Schülerinnen und Schülern in Sachsen durch die Schulschließungen aufgrund der COVID-19-Pandemie kein Nachteil für ihre Abschlussprüfungen entsteht.

„Kultusminister Piwarz fordert Abiturienten auf, sich noch nicht behandelten Stoff im Selbststudium zu erarbeiten. Aber es ist die Staatsregierung, die es versäumt hat, die Schulen auf die Situation vorzubereiten“, so Johannes Zeller, Landesvorsitzender der Jungliberalen Aktion Sachsen. Noch am 11. März sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer, der Schulbetrieb werde nicht grundsätzlich eingestellt. Wenige Tage später wurde dann aber genau das beschlossen. „Die Entscheidung traf Schüler, Eltern und Lehrer dadurch ohne Vorwarnung“, wirft Zeller vor.

„Jetzt rächt sich auch, dass Sachsen die Digitalisierung der Schulen jahrelang verschlafen hat. Die notwendige Infrastruktur für echten digitalen Unterricht existiert nicht. Lehrkräfte sind nicht ausreichend geschult. Die Plattform LernSax ist regelmäßig wegen Überlastung nicht verfügbar“, so Zeller weiter.

Piwarz stehe jetzt in der Pflicht, für diese Versäumnisse Verantwortung zu übernehmen. Er dürfe die Auswirkungen nicht auf Schüler, Eltern und Lehrkräfte abwälzen. Das Kultusministerium müsse eine Lösung anbieten, die nicht auf Kosten der Schüler gehe, fordert Zeller.

Konkret müssen die ausgefallenen Unterrichtseinheiten nach Ende der Ausgangsbeschränkungen nachgeholt werden und die Abschlussprüfungen entsprechend nach hinten verschoben werden. Da ein Teil der Schülerinnen und Schüler durch Vorerkrankungen ebenfalls zur Risikogruppe gehört, muss die Gestaltung der Prüfungen entsprechend angepasst werden, um eine Ansteckung während der Prüfungen auszuschließen.

Für die Zukunft fordert die Jungliberale Aktion Sachsen, dass das Kultusministerium die verschlafene Digitalisierung nachholt und ihr endlich Einzug in die Schulen ermöglicht. Es darf nicht die Aufgabe von Schulen und Lehrkräften sein, eigenständig für digitale Lernangebote sorgen zu müssen. Nur so werden Sachsens Schulen fit für zukünftige Herausforderungen.

Pressemitteilung Jungliberale Aktion Sachsen: JuliA Sachsen: Homeoffice muss bei Ausgangssperre zur Pflicht werden

(Dresden, 23. März 2020) Die Jungliberale Aktion Sachsen fordert eine Homeoffice-Pflicht für die Dauer der Ausgangssperre, die für Sachsen verhängt wurde, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit COVID-19 zu verhindern. Für die Grundversorgung nicht notwendige Betriebe ohne Homeoffice-Möglichkeit sollen geschlossen werden, sofern eine Ansteckungsgefahr nicht durch andere Maßnahmen ausreichend ausgeschlossen werden kann.

Dazu erklärte der Landesvorsitzende der Jungliberalen Aktion Sachsen, Johannes Zeller: „Es kann nicht sein, dass vier Millionen Sachsen in ihren Wohnungen bleiben müssen, während Arbeitgeber immer noch nicht dazu verpflichtet sind, Homeoffice zu ermöglichen. Anstecken kann man sich auch bei Kontakten am Arbeitsplatz.“

„Auch Arbeitgeber stehen jetzt in der Verantwortung, mitzuhelfen, alle physischen menschlichen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden“, so Zeller weiter. Dabei gehe es nicht nur um den Schutz der eigenen Angestellten. Es sei auch eine Frage des Respekts gegenüber Menschen, die in lebensnotwendigen Berufen mit unvermeidlichen Kontakten arbeiten, wie etwa im Einzelhandel oder bei den Einsatzkräften.

Begleitend fordert die Jungliberale Aktion Sachsen außerdem, dass Staats- und Bundesregierung kleine und mittlere Unternehmen mit Soforthilfen unterstützen, wenn diese durch zur Eindämmung des Coronavirus notwendige Maßnahmen in ihrer Existenz bedroht sind.

Pressemitteilung Jungliberalen Aktion Sachsen (JuliA Sachsen): Sächsische Jungliberale wählen neuen Vorsitzenden

(Dresden, 10. März 2020)

Johannes Zeller ist neuer Landesvorsitzender der Jungliberalen Aktion Sachsen. Der Landeskongress des Jugendverbandes der FDP wählte den 32-jährigen Dresdner am 7. März in Chemnitz zum Nachfolger von Hai Bui. Bui war nach zwei Jahren als Landesvorsitzender nicht erneut angetreten.

Als zentrale Herausforderung nannte Zeller in seiner Bewerbungsrede den nach der Landtagswahl 2019 angestoßenen Reformprozess in der sächsischen FDP. „Die FDP trifft jetzt Richtungsentscheidungen für die Zukunft des Liberalismus in Sachsen. Für uns Jungliberale ist das auch unsere eigene Zukunft. Wir müssen jetzt die Chance nutzen, diese in unserem Sinne mitzugestalten“, so Zeller.

Zusätzlich zur Neuwahl des Landesvorstandes fasste der Kongress weitere Beschlüsse. So fordern die Jungliberalen unter anderem, dass Schulen im Rahmen ihres politischen Bildungsauftrages Schüler häufiger mit Politikern und Parteien in Kontakt bringen. Hochschulen sollen ihrer Rolle als Ort politischer Debatten gerecht werden und Auftritte politischer Akteure ermöglichen.

Außerdem formulierten die Jungliberalen ihre Erwartungen an den Umgang mit der AfD in Parlamenten und kommunalen Gremien. „Wir erwarten: Freie Demokraten kooperieren nicht mit der AfD. Freie Demokraten lassen sich durch taktische Spielchen der AfD nicht in ihren Überzeugungen verunsichern“, so Zeller dazu.

Zu stellvertretenden Landesvorsitzenden wählte der Kongress Leonard Márki (20, Aufgabenbereich Organisation), Fritz Gnörich (22, Aufgabenbereich Programmatik) und Anna-Lena Ehlers (24, Aufgabenbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit). Neue Schatzmeisterin ist Laura Steinbach (20). Die weiteren Mitglieder des neuen Landesvorstandes sind Till Bunzel (20), Nico Fenske (19), Sarah Freygang (21), Leon Köhler (19) und Moritz Weber (19).

Die Jungliberale Aktion Sachsen ist der Jugendverband der FDP in Sachsen. Mit fast 300 Mitgliedern ist sie der größte Landesverband der Jungen Liberalen in einem ostdeutschen Flächenland.

Pressemitteilung Jungliberale Aktion Sachsen: „Kein Ausverkauf der Bürgerrechte an die Nachrichtendienste!“

(Dresden, 08.01.2020)

In einem Interview zur aktuellen Extremismus-Situation im Freistaat Sachsen forderte der Verfassungsschutzpräsident Gordian Meyer-Plath weitreichendere Befugnisse für die Nachrichtendienste bei Online-Durchsuchungen.

Dies kommentiert der Vorsitzende der Jungliberalen Sachsen Hai BUI wie folgt: „Der sächsische Verfassungsschutz schätzt die Extremismuslage richtig ein und wir finden es lobenswert, dass der LfV-Präsident dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Selbstverständlich müssen alle extremistischen Strukturen und Strömungen mit Nachdruck aufgeklärt und verfolgt werden. Allerdings darf eine Verfolgung nicht auf Kosten der Bürgerrechte und Missachtung des Schutzes privater Daten stattfinden.“

Dazu BUI weiter: „Natürlich brauchen die Behörden zeitgemäße Mittel um unsere Demokratie zu schützen, jedoch sollte dies mit stärkerer rechtsstaatlicher Verankerung (wie z.B. mit richterlichen Vorbehalt) passieren und nicht um jeden Preis die Kompetenzen der Nachrichtendienste erweitert werden!“

Der Vorsitzende des liberalen Nachwuchses abschließend: „Um einer möglichen Radikalisierung vorzubeugen, sollte man weiterhin verstärkt in die Prävention und Aufklärungsarbeit investieren.“

Pressemitteilung Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA): „Jungliberale wollen beim Neustart der FDP Sachsen mitmischen!“

(Dresden, 4. November 2019)

Der 51. Landesparteitag der FDP Sachsen wählten die Delegierten mit Philipp HARTEWIG und Judith MÜNCH als stellvertretende Landesvorsitzende sowie Hai BUI als Beisitzer drei jungliberale Kandidaten in den neuen Landesvorstand.

BUI: „Es freut mich, dass alle unsere jungliberalen Kandidaten in den FDP-Landesvorstand gewählt wurden. Zudem beglückwünsche ich Frank Müller-Rosentritt zu seiner Wahl zum Vorsitzenden und wünsche ihm ein glückliches Händchen bei der dringend notwendigen Erneuerung der sächsischen Liberalen!“

Der neue stellvertretende Landesvorsitzende HARTEWIG: „Ich freue mich auf das neue Team und die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren. Wir müssen jetzt von Grund auf neu denken. Unser Anspruch ist es, die erste Virtual-Reality-Opposition zu werden, indem wir zwar physisch nicht anwesend sind, aber trotzdem präsent und wahrnehmbar wie eine Oppositionsfraktion werden!“

Judith MÜNCH weiterhin: „Zwei der drei stellvertretenden Landesvorsitzenden der FDP Sachsen sind unter 30 – wir Liberalen zeigen damit, dass wir die durchlässigste und modernste sächsische Partei sind und bleiben. Indem wir jungen Menschen beweisen, dass ihre Stimmen Gehör finden, werden wir den Vormarsch der extremen Ränder innerhalb der Jugend aufhalten“

Der Landesvorsitzende der JuliA Hai BUI abschließend: „Der Parteitag hat der Partei die Chance zum Neuanfang gegeben. Wir müssen uns jetzt sammeln und begreifen, dass unser Wahlkampf für die nächste Landtagswahl bereits jetzt begonnen hat! Wir als Jungliberale werden den Erneuerungsprozess der Partei weiter vorantreiben und notfalls beim neuen Vorstand dafür den Finger in die Wunde legen!“

Pressemitteilung Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA): „Jungliberale Unterstützung für Philipp Hartewig!“

(Dresden, 8. Oktober 2019)

Zum Landesparteitag am 2. November in Neukieritzsch wählt die FDP Sachsen nach dessen Rücktritt ihren kompletten Vorstand neu. Sie fordert dabei frische Gesichter und unterstützt Philipp Hartewig bei seiner Kandidatur zum stellvertretenden Landesvorsitzenden. Er wird diese Kandidatur heute Abend bei Facebook bekanntgeben.

Hierzu der Vorsitzende der Jungliberalen Sachsen Hai Bui: „Ich freue mich darüber, dass unser langjähriger Vorsitzender Philipp Hartewig bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und sich der Wahl zum stellvertretenden Landesvorsitzenden stellt.“

Weiterhin werden für den Landesvorstand der FDP der Vorsitzende der JuliA Sachsen, Hai Bui, sowie die Schatzmeisterin Judith Münch kandidieren.

Der Vorsitzende des liberalen Nachwuchses abschließend: „Die FDP Sachsen muss sich nun neu aufstellen. Den personellen Wechsel hatte man bereits 2014 verschlafen und jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Neustart. Nach dem starken Engagement des Jugendverbandes im Wahlkampf, sind wir nun auch in der Pflicht, Verantwortung innerhalb der Partei zu übernehmen und den Reformprozess der FDP Sachsen konsequent zu gestalten!“

 

Zu den Personen:
Philipp Hartewig, 25 Jahre, Jurist
war von 2015-18 Landesvorsitzender der Jungliberalen Aktion Sachsen und deren Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2019

Hai Bui, 27 Jahre, Wirtschaftswissenschaftler
seit 2018 Landesvorsitzender der JuliA Sachsen

Judith Münch, 25 Jahre, Biochemikerin
seit 2018 Schatzmeisterin der JuliA Sachsen und Mitglied im FDP-Landesvorstand

Pressemitteilung Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA): „Paritätsgesetz reduziert auf das Geschlecht“

(Dresden, 03.07.2019)

Angesichts des heutigen Antrags der Linksfraktion im Sächsischen Landtag für ein sächsisches Paritätsgesetz warnt die Jungliberale Aktion Sachsen vor einer rot-grün-roten Landesregierung und einer Diskriminierung von Geschlechtern.

Zum Antrag erklärt Philipp HARTEWIG, der Spitzenkandidat der JuliA zur Landtagswahl: „Das Paritätsgesetz ist diskriminierend und zudem wohl verfassungswidrig. Niemand sollte aufgrund seines Geschlechts ein Amt bekleiden oder nicht bekleiden dürfen. Ziel von Gleichstellung ist es, dass gerade nicht mehr über das Geschlecht nachgedacht wird. Durch das Paritätsgesetz wird gerade auf das Geschlecht hingewiesen. Es werden geschlechtsspezifische Hürden aufgebaut.“

HARTEWIG weiter: „Das Gesetz würde wohl auch einer juristischen Überprüfung schwer standhalten. Es verstößt gegen das Demokratieprinzip und das Prinzip der Gleichheit der Wahl. Chancengleichheit darf man nicht mit Ergebnisgleichheit verwechseln. Der Gesetzentwurf zeigt daher ein bedenkliches Demokratieverständnis. Angesichts der regelmäßigen Wünsche nach einer rot-grün-roten Landesregierung sollte dieses fragwürdige Demokratie- und Gleichstellungsverständnis stärker thematisiert werden.“

Hartewig abschließend: „Das Grundziel des Antrages ist jedoch richtig. So brauchen wir mehr Diversität in den Parlamenten. Dafür müssen wir die politische Arbeit für Frauen attraktiver machen, Diskriminierungen konsequent bekämpfen, parteiinterne Hürden für Engagement senken und allgemein die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steigern.“

Philipp Hartewig (24, Jurist) ist der Spitzenkandidat der Jungliberalen, Listenplatz 4 der FDP Sachsen zur Landtagswahl und Direktkandidat im Wahlkreis Mittelsachsen 3 sowie Mitglied des Landesvorstands der FDP Sachsen und dabei für das Thema Gleichstellung zuständig.“

Pressemitteilung Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA): „Gebt den E-Scooter endlich frei!“

(Dresden, 25.04.2019)

Die Jungliberale Aktion Sachsen befürwortet neue Möglichkeiten im Individualverkehr und fordert vom sächsischen Verkehrsminister Martin Dulig ein klares Zeichen für neue Verkehrsmittel, wie z.B. E-Scooter, im Bundesrat. Im Mai soll darüber entschieden werden, ob es für Elektrokleinstfahrzeuge nun auch in Deutschland eine Zulassung geben wird.

Dazu erklärt der Landesvorsitzende der sächsischen Jungliberalen, Hai BUI: „Neuen Technologien mit Skepsis zu begegnen ist nicht der richtige Weg. Herr Dulig zeigte sich zwar bereit für eine offene Diskussion, ein engagiertes Eintreten für dieses neue Mobilitätskonzept sieht aber anders aus. Moderne Verkehrspolitik würde einen inhaltlichen Schwerpunkt auf Innovation legen.“

Der Chemnitzer Landtagskandidat zu einer Lösung der Herausforderung: „E-Roller müssen in verschiedene bauartspezifische Klassen eingeteilt und dementsprechend auch zugelassen werden. Sowohl eine Zulassung auf Fußwegen als auch auf Fahrradwegen muss möglich gemacht werden.“

BUI abschließend: „Während halb Europa schon diese modernen Fortbewegungsmittel nutzt, verschläft man in Deutschland diesen Trend mal wieder komplett. Gerade in Sachsen, mit weiten ländlichen Gebieten, wären E-Scooter eine sinnvolle Sache, um beispielsweise eine fehlende Busanbindung auf dem Land zu kompensieren. So müssten die letzten Kilometer zwischen Wohnung und Haltestelle nicht zu Fuß zurückgelegt werden, sondern könnten entspannt und emissionsneutral per Scooter absolviert werden!“

Pressemitteilung Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA): „Fehlendes Demokratieverständnis bei den Jusos!“

(Dresden, 19.04.2019)

Die Jungliberale Aktion Sachsen sorgt sich um das Demokratieverständnis der sächsischen Jungsozialisten. Anlass dazu gibt erneut ein Post der Juso-Spitzenkandidatin Sophie Koch (https://www.facebook.com/sophiekoch.jusos/photos/a.251373812209853/307779869902580/), in dem Sie die Kommunikation mit der AfD mit einer betrunkenen Teilnahme am Straßenverkehr vergleicht.

Dazu erklärt der Spitzenkandidat der sächsischen Jungliberalen, Philipp HARTEWIG: „Der Vergleich ist völlig daneben, weil betrunkenes Fahren verantwortungslos und gemeingefährlich ist. Sachlicher Diskurs mit politischen Mitbewerbern sollte von überzeugten Demokraten jedoch nie als gemeingefährlich bezeichnet werden. Die Jusos offenbaren mit solchen Aussagen wiederholt ihr fragwürdiges Demokratieverständnis. Diskussion und die inhaltliche Auseinandersetzung sind dabei von der Bereitschaft zur Zusammenarbeit trennbar. Auch wir sind davon überzeugt, dass man inhaltlich nicht mit einer solchen Partei zusammenarbeiten kann. Die Aussagen der Jusos sind insbesondere kurz vor dem 70. Geburtstag unseres Grundgesetzes jedoch nur Futter für die rechten Populisten. Insbesondere die AfD zeigt, dass sie keine positive Vision für unseren Freistaat entwickeln kann. Dies sollte man den Gästen bei Podiumsdiskussionen zeigen, indem man auch die AfD zu ebensolchen einlädt.“

Der mittelsächsische Direktkandidat weiter: „Die Jusos untergraben in ihrem Auftreten mit überhöhter Selbstgerechtigkeit zudem die Autorität des Bundesverfassungsgerichts, indem sie die demokratische Legitimation der AfD regelmäßig in Frage stellen. Nach Artikel 21 Absatz 4 des Grundgesetzes obliegt die Einschätzung der Verfassungsmäßigkeit einer Partei nur dem Bundesverfassungsgericht. Bis zur Feststellung des Gegenteils ist jede Partei als verfassungsmäßig zu behandeln; ist mithin ein demokratischer Mitbewerber. Eine Demokratie muss auch unliebsame Parteien aushalten. Es sollte viel mehr Ansporn geben, diese mit Argumenten und einem klaren Kurs für eigene liberale Werte zu bekämpfen.“

HARTEWIG abschließend: „Einer rassistischen und reaktionären Partei wie der AfD, darf man nicht die Opferrolle überlassen. Unser Anspruch als Liberale ist es jedoch, keiner Diskussion mit der AfD aus dem Weg zu gehen.“

Philipp Hartewig (24 Jahre, Jurist) ist der Spitzenkandidat der JuliA Sachsen und Direktkandidat im Wahlkreis 20 (Mittelsachsen 3: Mittweida, Frankenberg, Lichtenau, Hainichen) zur Landtagswahl.